Die ersten drei Punkte in der zweiten Stärkeklasse

Nach einer intensiven Vorbereitungsphase, die bereits im anfangs Januar begann und mit dem Trainingslager in der Südtürkei endete, waren die Luzernerinnen heiss auf diesen Ernstkampf der Rückrunde.

Die Startphase begann gut auf Seiten der Luzernerinnen. Bereits in den ersten Minuten des Spiels kamen die Löwinnen zu zwei guten Torchancen. Allerdings scheiterte zuerst Erika Rodriguez und anschliessend Veronika Suma knapp. Einmal war gar das Aluminium für das Team OK spielentscheidend.

Das Team OK versuchte die Luzernerinnen früh unter Druck zu setzen und attackierte gleich zu Beginn des Spiels mit drei Mann. Allerdings zeigten sich die Luzernerinnen im Spielaufbau wenig beeindruckt von diesem Offensiv-Pressing und versuchten das Spiel wie gewohnt von hinten nach vorne aufzubauen.

In der 16. Minute setzte Michelle Kunz auf der rechten Seite ihren Gegenspieler dermassen unter Druck, dass dieser den Ball nur noch in den Eckball klären konnte. Suma setzte sich anschliessend den Ball und brachte diesen zur Mitte, wo Rodriguez zum vielumjubelten 1:0 für die Löwinnen abschloss. Dieses Tor gab den Luzernerinnen mehr Sicherheit und reduzierte die zu Beginn des Spiels merklich dominierende Nervosität unter den Spielerinnen. Fortan kamen die Löwinnen immer wieder zu gefährlichen Abschlüssen. Lea Rüttimann vergab in der Folge zwei gute Chancen, als sie von Silija Ulrich perfekt angespielt wurde, allerdings beim Abschluss etwas zögerte.

Überzeugt zum 2:0 nach der Pause

Anders als noch in der Vorrunde war erkennbar, dass die Mannschaft eine durchaus positive Entwicklung durchmachte und sich nicht mehr so leicht aus der Ruhe bringen würde. Vorne kreierte man Chancen und hinten stand man derart gut, dass während des Spiels nur gerade drei gefährliche Abschlüsse auf das Luzerner Tor resultierten, welche die Torhüterin Lisbeli Almonte jedoch immer zu entschärfen vermochte.

Dass die erste Halbzeit bei den Spieler_innen von Team OK Kräfte gekostet hatte, zeigte sich bereits in den ersten Sekunden der zweiten Halbzeit. Dort, wo man in der ersten Halbzeit noch fünf Abwehrspielern begegnete und immer ein Fuss bei den Offensiv-Aktionen der Luzernerinnen dazwischen geschoben werden konnte, war diesmal die Gegenwehr gebrochen. In der 41. Minute war es wiederum Erika Rodriguez, die aus dem Mittelfeld heraus auf die Reise geschickt wurde und mit ihrer Geschwindigkeit Freud und Feind enteilte und zum viel umjubelten 2:0 für die Luzernerinnen einschoss.

Veronika Suma mit schönem Freistosstor

Spätestens zu diesem Zeitpunkt begannen die Luzernerinnen sich in einen Rausch zu spielen. In der 54. Minute war es wiederum Rodriguez, die zum 3:0 für die Luzernerinnen abschloss. Ausgangspunkt des Tores war ein gelungener Spielaufbau über Vahida Zukic und Dominique van de Heuvel, deren Passspiel am Ende Rodriguez erreichten. Dass die Junioren vom Team OK derweilen mit dem schnellen Spiel der Luzernerinnen überfordert waren und sich oft nur mit Fouls zu helfen wussten, zeigte sich in der 60. Minute, als eine Löwin in der Nähe der Strafraumgrenze gefoult wurde. Suma legte sich in der Folge den Ball und versenkte den Freistoss unhaltbar im Tor des Gegners.

Zwar erarbeitete man sich in den nächsten zwanzig Minuten immer wieder gute Torchancen, allerdings rettete zwei Mal der Pfosten des Gegners. Auf der anderen Seite schlichen sich zwei Flüchtigkeitsfehler der Luzernerinnen im Aufbau ein, welche aber vom Team OK ungenutzt blieben. So blieb es beim 4:0-Endstand.

Fazit:

Drei Punkte in der zweiten Stärkeklasse und eine solide Mannschaftsleistung stehen am Startpunkt einer noch jungen Rückrunde in der viel möglich ist. Am nächsten Samstag wartet bereits der nächste Gegner in Sins. Man darf gespannt sein, wie sich die Luzernerinnen dann präsentieren werden.

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