FC Luzern U19 – FCO St. Gallen-Staad

Mit nur einem Punkt mussten sich die jungen Löwinnen zufriedengeben. Gemessen am Spielanteil, der Torchancen und dem Aufwand, viel zu wenig. Doch der Reihe nach.

Schon kurz nach dem Anpfiff drängten die Luzernerinnen ihre Gegnerinnen in den eigenen Strafraum. Aussichtsreiche Angriffe wurden jedoch nicht sauber zu Ende gespielt oder der Abschluss nicht konsequent gesucht. Entgegen dem Spielverlauf und mit der ersten Chance konnte St. Gallen in Führung gehen. Das Angriffspressing der Luzernerinnen war zu wenig konsequent. Angekommen in der Zone 2 stand die Verteidigung zu hoch und auf einer Linie, so dass mit nur einem Pass zwei St. Gallerinnen auf die Luzerner Torfrau zu liefen und den Konter eiskalt zu Ende spielten.

Die jungen Luzernerinnen wollten den Rückstand noch vor der Pause korrigieren, doch dies gelang nicht mehr. Einmal scheiterte Svenja Flömli am Pfosten.

Nach der Pause dasselbe Bild. Luzern rannte an, St. Gallen stand noch tiefer mit 9 Spielerinnen vor dem eigenen Strafraum. In der 57. Minute gelang Michèle Schnider, der neue Captain der Löwinnen, endlich der schon lange überfällige Ausgleich zum 1:1. Ein Torabstoss der St. Galler Torhüterin landete bei Schnider, mit einem Sololauf konnte sie ausgleichen.

Die Löwinnen wollten mehr, bissen sich aber immer wieder die Zähne an der St. Galler Defensive aus. In der Nachspielzeit hämmerte Svenja Flömli einen Freistoss an den Innenpfosten. An diesem Tag war es klar, dass auch dieser Ball nicht den Weg ins Tor finden würde, sondern auf der Torlinie vom Gegner befreit wurde.

Der Einsatz und Wille war da, mit etwas mehr Glück im Abschluss hätte man dieses Spiel auch gewinnen können. Nun heisst es, aus den Fehlern lernen und im nächsten Spiel besser machen. Nach den neun Abgängen im Sommer, braucht das Team noch etwas Zeit und Geduld um sich wieder neu zu finden.

Text Luzia Odermatt

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