FCL Frauen U17 drehen Spiel

FCL Frauen U17 drehen Spiel in der 2. Halbzeit

Erschöpft lagen die Spielerinnen nach dem Schlusspfiff auf dem Rasen in Malters. Nach heroischem Kampf in der 2. Halbzeit verdiente man sich den zweiten Saisonsieg und klettert in der Tabelle wieder über den Strich. Dabei hatte es lange nicht nach einem Sieg der FCL-Frauen ausgesehen

Man startete denkbar schlecht in die Partie. Die SG Malters/Wolhusen machte von Anfang an Druck und kam immer wieder zu guten Aktionen über ihre schnellen und wirbligen Offensivleute. Bereits nach 2 Minuten netze Julian Schmid zur Malterser Führung ein. Die erste gute Offensivaktion der FCL-Frauen führte jedoch postwendend zum Ausgleich. Tanja Hengartner traf mittels sehenswertem Freistosstor. Die ersten 20 Minuten gehörten jedoch klar den Hausherren und so war die erneute Führung zum 2-1 durch Fabian Schärli die logische Konsequenz. Ein Lattenschuss von FCL-Stürmerin Svenja Fölmli brachte beinahe den Ausgleich. Eine von beiden Seiten mit sehr viel Aufwand geführte Partie ging dann mit 1-2 aus Sicht der FCL-Frauen in die Pause.

Die zweite Hälfte startete wie der erste Durchgang. Tanja Hengartner konterte den schnellen Treffer von Ardit Ajdini mit dem erneuten Anschluss. Die FCL-Frauen wurden besser und witterten die Chance auf mögliche Punkte. Unglaublich viel Kampfgeist, Willen und ein wenig mehr Mut im Spiel nach vorne führten dann zur Wende zu Gunsten der U-17. Ein Linksschuss aus 25 Metern von FCL-Captain Joelle Meister flog genau in den Winkel. Wenig später schlug Topscorerin Svenja Fölmli zu und plötzlich lagen die FCL-Frauen in Führung. Ein Eigentor in der 72. Minute besiegelte dann das Schicksal der SG Malters/Wolhusen endgültig und der Schlussstand von 5-3 zu Gunsten der FCL-Frauen stand fest.

Aufgrund der Steigerung in der 2. Halbzeit kam man verdient zu 3 Punkten in der Fremde. Kraft zum Jubeln war nach Spielschluss kaum mehr vorhanden, so sehr hatte man sich ausgepowert. Die Partie kostete auf dem guten Rasen enorm viel Kraft. Nun heisst es gut regenerieren, die Blessuren ausheilen lassen und sich auf die nächste Aufgabe vorbereiten. Am kommenden Samstag kommt mit dem SC Emmen eine weitere ambitionierte, spielstarke Mannschaft zu Besuch auf die Allmend.