NLA mit Schegg-Toren im Cup ¼ Final

Eine Pflichtaufgabe stand für die FCL Frauen im Cup Achtelfinal auf dem Programm. Das Team von Glenn Meier und Kurt Ulrich war zu Gast in der Ostschweiz, beim 1. Liga Team FC Bühler. Der Gastverein hat alles Mögliche unternommen, um dem FC Luzern einen angenehmen Aufenthalt zu gewährleisten.

Auf dem extrem kleinen – und fast unbespielbaren Kunstrasen, tat sich das Gäste Team zuerst schwer. Es dauerte eine Viertelstunde bis Topscorerin Brütsch, den Ball knapp am Lattenkreuz vorbei hämmerte. Das Heimteam kämpfte um jeden Meter, rackerte und lieferte eine überragende Teamleistung ab.

Der Schock für die FCL Frauen folgte in der 18. Minute. Nach einem Ellenbogenschlag im Luftduell, blieb Zürny blutüberströmt auf dem Boden liegen. Minutenlang wurde sie ausserhalb des Platzes behandelt und anschliessend in das Spital gebracht. GUTE BESSERUNG VALÉ!!!! Die Innerschweizerinnen spielten 12. Minuten in Unterzahl, bis Leandra Schegg eingewechselt wurde. Die pfeilschnelle und agile Stürmerin brauchte gerade mal vier Minuten, um das Spiel in die vorgesehenen Bahnen zu lenken. Nach einem herrlichen Steilpass von der starken Lötscher, versenkte Schegg den Ball souverän im Tor der Gäste. Das Heimteam versuchte immer wieder blitzschnell zu kontern – kamen auch zu einigen Abschlüssen, doch richtig gefährlich wurde es vor dem Honegger-Tor nie.

In der zweiten Halbzeit stellte Luzern die Taktik um. Man entschied sich weniger attraktiv zu spielen und vor allem mit langen Bällen in die Spitzen zu operieren. Zu gross war das Risiko, um auf dem schwierigen Platz, in Schönheit zu sterben. So war es wiederum Brütsch, welche in der 57. Minute die erste Aktion zu verzeichnen hatte. Leider hämmerte sie das Leder nur an den Pfosten. Zwei Minuten später scheiterte Videira aus aussichtsreicher Position nach einem Corner. Die Gäste hatten das Spiel wie erwartet im Griff, doch das Heimteam, mit den 400 lautstarken Zuschauern im Rücken gab nicht auf – und wer sich mit Fussball auskennt, weiss das in solchen Cup-Spielen plötzlich der Underdog aus dem Nichts den Ausgleich erzielen kann.

Doch in der 87. Minute war es dann endlich soweit. Schegg löschte mit ihrem Doppelpack, die letzten Bühler-Hoffnungen definitiv aus. Grosses Kompliment an das Heimteam, welches eine grandiose Partie spielte und den FCL Frauen einen ungemütlichen Fussballabend bescherten.

Am nächsten Wochenende trifft der FC Luzern zu Hause auf den FC Aaarau. Nun ist der Trainerstaff wieder unglaublich gefordert. Mit Zürny verliert der FCL, nach Haller und Tschopp, die letzte zentrale Mittelfeldspielerin und da Captain Egli auch ausfallen wird, bleibt abzuwarten wer diese Lücken schliessen soll. – HOPP LOZÄRN!

Telegramm: FC Bühler: FC Luzern 0:2 (0:1)

Sportanlage Gobsimühle, 400 Zuschauer

Tore: 34. Schegg 0:1, 87. Schegg 0:2. FCL: Honegger, Stapelfeldt, Lötscher, Graf, Remund, Videira (70. Scheiber), Sager, Zürny (30. Schegg), Wyser, Reuteler, Brütsch. Bemerkungen: 57. Minute Pfostenschuss Brütsch. Luzern ohne: Tschopp, Haller, Egli, Schürch, Scodeller (alle verletzt).

Fotos Andy Stocker

  • Erwin 05/11/2017 at 14:11

    Herzliche Gratulation an die FCL Frauen!!! Und besonders an die Doppeltorschützin. S U P E R !!!

  • Sibylle 08/11/2017 at 6:29

    Herzliche Gratulation an die FCL-Frauen auch aus der Ostschweiz!
    Ihr wart ein sehr sympathischer Gast bei uns in der Fussball-Provinz.

    Unser Sohn ist seit diesem Abend übrigens FCL-Fan, weil er mit Geraldine Reuteler einlaufen durfte. Als wir am nächsten Tag im TV die Herren FCL-FCSG schauten (die ganze Familie als eingefleischte FCSG-Fans), sagte er plötzlich: „I helf Luzern, will i ha törfe mit dene inelaufe.“
    Tja, ihr habt jetzt sogar Fans in der Ostschweiz 🙂

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