NLA: Ein Abend zum vergessen

Man war sich auf Seiten des FC Luzerns bewusst, dass alles hätte passen müssen, um in der aktuellen Situation etwas Zählbares aus Zürich mitnehmen zu können. Luzern stand tief, versuchte die Räume eng zu machen und überliess dem FCZ mehrheitlich das Spielgerät. In der Startphase ging dieser Plan auf. Doch die Innerschweizerinnen haben vor allem das Problem, dass sie viel zu viele Gegentore kassieren. Um genau zu sein… 2,5 Gegentore im Schnitt pro Spiel – das ist natürlich viel zu viel.

Leider machte man auch dem Rekordmeister aus Zürich das Tore schiessen in der ersten Halbzeit sehr leicht. In Eins-gegen-Eins-Situationen wurden vor allem die Aussenbahnen immer wieder viel zu einfach überlaufen. Dazu kam, dass die Luzernerinnen auch bei den Duellen im Strafraum jeweils das Nachsehen hatten. Alle Gegentore in der ersten Halbzeit kamen praktisch auf dieselbe Weise zu Stande und so hiess es bereits zur Pause 4:0.

In der zweiten Halbzeit versuchten die Innerschweizerinnen ein wenig mutiger zu agieren, vor allem die eingewechselte U19 Spielerin Schnider wusste zu überzeugen. Doch der FCZ war einfach eine Nummer zu Gross und stellte eindrucksvoll unter Beweis, wieso man an der Tabellenspitze steht. Am Schluss hiess es 6:0 für das Heimteam. Der FCL zeigte eine starke Moral und gab bis zum Schluss nie auf – Respekt!

Überschattet wurden die zweiten 45 Minuten von einer Verletzung einer weiteren U19 Spielerin. Vanessa Tran verletzte sich ohne gegnerische Einwirkung am Knie und musst mit dem Krankenwagen ins Spital gebracht werden (genaue Diagnose steht noch aus- GUTE BESSERUNG VANI!).

Der FCZ und der FC Basel scheinen momentan in einer eigenen Liga zu spielen. Für den FC Luzern heisst es nun, mit den übrigen Spielerinnen eine Aufstellung «zusammenzubasteln», die letzten Kräfte zu bündeln und sich nochmals möglichst teuer zu verkaufen im letzten Vorrundenspiel. Zu Gast ist das zweite Spitzenteam – der FC Basel. Hopp Lozärn!

Telegramm: FC Zürich : FC Luzern 6:0 (4:0)

Herrenschürli – 100 Zuschauer – SR Imfeld

Tore:  14. 1:0 Stierli, 24. 2:0 Willi, 26 3:0 Moser, 42. 4:0 Humm, 53. 5:0 Gut, 83. 6:0 Willi FCL: Honegger, Lötscher, Zürny, Egli, Felder (69. Schnider), Remund, Wyser, Häring, Scheiber (69. Tran; 81. Stapelfeldt, Brütsch, Reuteler. Bemerkungen: Keine. Luzern ohne: Graf, Haller, Tschopp, Schürch, Scodeller, Ruf (alle verletzt).

Fotos Andreas Stocker

  • eure Fan's 07/12/2017 at 11:18

    Hopp Lozärn!!! Jetzt noch einmal alle Kräfte bündeln auf das letzte Spiel! Wir drücken euch alle Daumen.
    Eure Fan’s aus der ganzen Zentralschweiz!

  • Erwin 07/12/2017 at 11:19

    Gute Besserung an unsere Vani!!!! Ich hoffe es ist nicht Schlimmeres.

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