NLA: Klare Leistungssteigerung nicht belohnt

Am Mittwochabend war der FC Luzern zu Gast beim ungeschlagenen FC Basel. Seit dem unvergesslichen 3:3 im Startspiel gegen die Innerschweizerinnen hat der FCB einen fantastischen Lauf. Als einziges Team in der Liga sind die Blau-Weissen noch ungeschlagen und stellen aktuell die beste Offensive.

Der FC Luzern, der gegen den FC Zürich nicht die gewünschte Leistung abrufen konnte, wollte eine Reaktion zeigen – und das gelang den Innerschweizerinnen definitiv. Die Zweikämpfe wurden mit Entschlossenheit geführt, eine hohe Laufbereitschaft war ersichtlich und schöne Ballstafetten wurden gespielt.

Es war eine hochstehende Partie mit viel Tempo und taktisch auf hohem Niveau – beste Werbung für den Frauenfussball. In der ersten Hälfte agierten die Teams auf Augenhöhe und so ging man mit einem gerechten, aber sehr unterhaltsamen, 0:0 in die Pause.

Kurz nach Wiederanpfiff war schliesslich ein stehender Ball „der Dosenöffner“ für die Partie. Nach einem Eckball stieg die junge Riola Xhemaili am höchsten und brachte den FCB in Führung. In der 61. Minute krönte die starke Ivana Fuso ihre Leistung mit dem 2:0. Anschliessend wog das Spiel hin und her. Auf der einen Seite hätte Luzern Möglichkeiten gehabt, um auf einen Konter den Anschlusstreffer zu erzielen und auf der anderen Seite scheiterte der FCB an der starken Sandra Bruderer im FCL-Tor. So blieb es schlussendlich beim 2:0-Sieg für das Heimteam.

Luzern zeigte ein Gesicht, welches man in dieser Saison so noch nicht gesehen hatte. Auf dieser Leistung kann definitiv aufgebaut werden – dann werden auch wieder Punkte folgen! Am nächsten Samstag will sich der FCL aber zuerst für den Cup ¼-Final qualifizieren. Am Ende der „englischen Woche“ wartet mit GC ein sehr unangenehmer Gegner auf die Luzernerinnen. Anpfiff ist am Samstag 26.10.19 um 15:00 Uhr auf der Allmend. HOPP LOZÄRN!!!

Telegramm: FC Basel : FC Luzern 2:0 (0:0)

Nachwuchscampus Basel – 60 Zuschauer
Tore: 51. 1:0 Xhemaili, 61. 2:0 Fuso FCL: Bruderer, Scodeller, Müller, Ruf, Abbühl, Graf, Schnider, Jackson (62. Häring), Klotz, Erne (81. Bischof), Pando (46. Fölmli)
Bemerkungen: 81. Gelbe Karte Marti (Foul) Luzern ohne: Egli, Höltschi, Ramseier, Wyser (alle verletzt), Remund (rekonvaleszent).

Text: Glenn Meier