NLA verliert gegen den FCZ mit 3:0

Trotz guter Leistung keine Punkte beim Leader

 Nach dem sehr guten Spiel gegen YB am vergangenen Mittwoch, wollte Luzern an die Leistung anknüpfen und der Leader ärgern. Dieser Vorsatz gelang nur bedingt.

Die erste richtige Torchance gehörte dem Heimteam aus Zürich und führte, gleich zum Führungstreffer. Luzern kassiert so gut wie in jedem Spiel gleich in den ersten 10. Minuten einen Gegentor. Auch der Treffer vom FCZ hätte mit mehr Disziplin im Zweikampfverhalten problemlos verhindert werden können. Doch so führte Zürich bereits in der 7. Minute, nach einem Eckball – extrem ärgerlich für die Luzernerinnen. In der 11. Minute kam Remund, nach Vorarbeit von Bitzi, zur ersten Torchance für die Gäste. 10 Minuten später, wurde ein Tor für den FCL, nach einem angeblichen Foulspiel aberkannt. Luzern stand kompakt, arbeitete gut gegen den Ball und machte Zürich das Leben extrem schwer. Doch in der 36. Minute bekam der FCZ das nächste Geschenk von den Luzernerinnen und nahm es dankend zum 2:0 an. Aber die Innerschweizerinnen powerten weiter und so war es die Zürcher-Abwehrchefin Abbé, welche nur eine Minute nach dem 2:0, für das Heimteam auf der Linie retten musste.

Nach der Pause setzte Luzern noch mehr zu und war taktisch noch besser auf das FCZ-Spiel eingestellt. Immer wieder biss sich der Leader an der Kompaktheit der Innerschweizerinnen die Zähne aus. Irina Brütsch und Nicole Remund hätten 10. Minuten nach der Pause den Anschlusstreffer erzielen müssen, doch die Chancenauswertung der Innerschweizerinnen liess an diesem Samstag mehr als zu wünschen übrig. In der 56. Minute stockte den FCZ Spielerinnen kurz der Atem, als Brütsch im Strafraum zu Boden ging, doch der Unparteiische gab den Strafstoss nicht. Auch der Kopfball von Odermatt entschärfte Friedli im FCZ Tor problemlos. Zürich brauchte bis zur 68. Minute, bis sie die nächste Torchance verzeichnen konnten und nur zwei Minuten später, rettete Honegger im FCL Tor bravurös. Der Genickbruch für die Gäste aus Luzern kam schliesslich in der 73. Minute, als FCZ Spielerin Bühler mit dem 3:0 alles klar machte. Luzern hatte durch Remund noch den Anschlusstreffer erzielen müssen, doch leider stellte sich der FCL im Abschluss sehr ungeschickt an.

Fazit: Luzern zeigte eine gute Partie. Jedoch wurden die individuellen Fehler gnadenlos bestraft und die Punkte blieben verdientermassen in Zürich –  auch wenn das Resultat sicher zu hoch ausfiel. Nun steht am nächsten Samstag das letzte Heimspiel der Saison, gegen den FC Basel, vor der Türe. HOPP LOZÄRN!

Telegramm: FC Zürich : FC Luzern 0:3 (0:2)

Herrenschürli – 100 Zuschauer – SR

Tore:  7. 1:0 Willi, 37. 2:0 Willi, 73. 3:0 Bühler FCL: Honegger, Bitzi (83. Schegg), Wyser, Graf, Ruf, Tschopp, Remund, Odermatt (76. Videira), Haller (35. Sager), Reuteler, Brütsch Bemerkungen: 62. Gelb Wyser (Foul) Luzern ohne: Stapelfeldt, Häring, Schnider, Koch Schürch (Alle verletzt), Scodeller (rekonvaleszent)

Text Glenn Meier

Fotos Dominik Stegemann