U15: 2:6-Kanterniederlage gegen den Leader Rotkreuz

So ähnlich wie die Spiele gegen Horw und Zug 94, so ähnlich waren die darauffolgenden Spiele gegen den FC Rotkreuz und den Weggiser SC. Nachdem man in den letzten beiden Spiele bereits nach 15 Minuten einem Rückstand hinterherrennen wollte, setze man es sich zum Ziel, gegen die Erst- und Zweitplatzierten in der ersten Viertelstunde keine Chance zu zugestehen. Dies gelang bis zur 12. Minute ganz gut – wurde aber durch einen Lapsus der Luzerner Hinterfrau zunichte gemacht, nachdem diese den Ball in erster Instanz zwar festhalten, aber gleich wieder losgelassen und dem Gegner dadurch vor die Füsse gespielt wurde.

So geriet man auch gegen die Rotkreuzer nach gerade einmal 12 Minute in Rückstand. Die Löwinnen zeigten allerdings Moral, als Rodriguez in der 23. Minute zum 1:1 ausgleichen konnte. Das Spieldiktat gehörte zu diesem Zeitpunkt immer mehr den Löwinnen, allerdings konnte man die tief stehenden Rotkreuzer noch nicht in die Knie zwingen.

Hätte man zu diesem Zeitpunkt des Spiels konsequenter auf den Führungstreffer gesetzt, wären vermutlich die weiteren Gegentreffer bis zur Halbzeit zu vermeiden gewesen. So gesehen war das Momentum nach einer gelben Karte und einem Spiel in Unterzahl in der 29. Minute wieder auf Seiten der Rotkreuzer – und diese doppelten in der 39. Minute gleich nach.

Dass Rotkreuz an diesem Nachmittag zu schlagen gewesen wäre, zeigte sich in der Folge deutlich, nachdem Stein, Rodriguez (per Kopfball) und König am gegnerischen Gehäuse scheiterten. Obwohl man in der zweiten Halbzeit eine deutliche Leistungssteigerung an den Tag legte, reichte es am Ende nicht aus, einen Punkt aus dieser Partie mitzunehmen.

Fazit:

Ungenutzte Chancen führten letztlich sogar wieder zur Bestätigung der alten Fussballweisheit: Wer sie nicht schiesst, der erhält sie am Ende. Und so musste die Luzerner Torfrau noch weitere drei Male hinter sich greifen.

Text: Menzi Ensmenger