U15 – Das lange Warten auf den nächsten Sieg

Nach dem Auftaktsieg gegen das Team OK und zwei Niederlagen gegen Perlen-Buchrain und Sins wollte man gegen Horw, Zug 94, Rotkreuz und den Weggiser SC wieder auf die Siegesstrasse finden – ein Sieg blieb bisweilen aber aus.

FCL – Weggiser SC: 0:6-Niederlage gegen den Absteiger aus der 1. Stärkeklasse

0:6 gegen den Absteiger aus der 1. Stärkeklasse scheint ein klares Verdikt zu sein – scheint. Denn obwohl die Weggiser in der 7. Minute mit 1:0 in Führung gehen konnten, war das Spiel gegen den Tabellenführer keineswegs ein Selbstläufer. Nach einem schönen Kombinationsspiel zwischen Silija Ulrich, Yela Stein – die alleine vor dem gegnerischen Torhüter auftauchte – und Erika Rodriguez, hätten die Löwinnen zum 1:1 ausgleichen müssen.

Dass der mangelnde Zug aufs gegnerische Tor in dieser Stärkeklasse gestraft wird, wusste man bereits vor Anbruch der Meisterschaft. Dass die Gegner die eigenen Chancen derart konsequent ausnützen würden, war ebenfalls anzunehmen. So kam es in der Folge dazu, dass die Luzerner Hintermannschaft immer wieder aufgrund der hohen Tempi der gegnerischen Stürmer vor Probleme gestellt wurde und man bis zur Pause einem Drei-Tore-Rückstand hinterher laufen musste.

Die zweite Halbzeit verlief auf ähnliche Weise wie die erste. Neun Minuten nach Wiederanpfiff war es wiederum Weggis‘ Stürmer, welcher für das 4:0 besorgt war. Bis zum Schlusspfiff musste Lisbeli Almonte noch zwei weitere Male hinter sich greifen.

Fazit:

Hätte man die Chance zum 1:1 in der ersten Halbzeit genutzt, hätte man den Gegner auch unter Druck und vereinzelt Nadelstiche setzen können. Da die Luzernerinnen aber zu viele Chance benötigen, um zu einem Torerfolg zu gelangen, ist das Resultat in dieser Höhe zu hoch.

Text: Menzi Ensmenger