U15: Klassenerhalt nach Sieg gegen den direkten Konkurrenten

Nachdem die Luzernerinnen das letzte Spiel gegen den Weggiser SC mit 0:6 verloren, musste man an diesem heissen Samstagabend gegen den FC Kerns punkte einfahren. Auch, weil die Kernser die direkten Konkurrenten in Bezug auf den Klassenerhalt sind.

Bereits früh eröffnete Lea Rüttimann das Skore auf Seiten der Luzernerinnen. Nachdem sich diese auf der linken Seite durchtankte, zog es Rüttimann weiter in Richtung gegnerisches Tor und versenkte den Ball überzeugt in den Maschen. Ein Fehler in der Luzerner Hintermannschaft führte nur wenige Minuten später zum 1:1-Ausgleich der Heimmannschaft. Allerdings waren es die Löwinnen, welche für die nächste gute Aktion besorgt waren.

Was sich in den letzten Spielen noch als Defizit der Luzernerinnen herausstellte, wurde in diesem Spiel auf beeindruckende Art und Weise ins Gegenteil umgemünzt. Der Zug in Richtung Tor war deutlich besser als noch vor einer Woche, so dass Michelle Kunz in der 20. Minute einen regelrechten Energieanfall hatte und auf 2:1 erhöhte. Nur fünf Minuten später war es wiederum Rüttimann, die sich auf der Seite durchtankte und mit einem sehenswerten Tor unter die Latte auf 3:1 erhöhte.

Allerdings konnte man auch gegen Kerns einen Anflug an Unkonzentriertheit nicht verbergen. In der 32.Minute, nachdem Erika Rodriguez eine Minute zuvor das 4:1 für die Luzernerinnen markierte, agierte man im Kampf um den Ball zu wenig clever und erhielt postwendend den 2:4-Anschlusstreffer.

Die nächste Aktion gehörte wiederum der glänzend aufspielenden Rodriguez, welche an diesem Nachmittag vor allem im Zusammenspiel mit Kunz brillierte. Kunz wurde aus dem Zentrum heraus von Silija Ulrich angespielt, tankte sich auf der Seite durch und legte auf Rodriguez auf, welche nur noch den Fuss hinhalten musste.

Wenige Minuten später zeigte sich dasselbe Bild mit gewechselten Protagonistinnen. Ulrich auf Rodriguez, Rodriguez legt ab auf Kunz – Tor. Und diese Szene ereignete sich noch weitere drei Male bis in die 80. Minute, als der Schiedsrichter das Spiel abpfiff.

Fazit:

Trotz enorm effizienter Chancenauswertung und einem deutlich zielstrebigeren Zug in Richtung Tor mussten die Löwinnen am Ende vier Gegentore hinnehmen. Deren drei wären sicherlich zu verhindern gewesen – was mit etwas mehr Konzentration auch bei diesen Temperaturen für das nächste und somit auch letzte Spiel anzustreben ist.

Text: Menzi Ensmenger