U17: Gute Ansätze gegen die SV Meggen/Adligenswil

Mit einer etwas defensiveren Spielausrichtung und einigen Umstellungen ging es gegen die SV Meggen/Adligenswil. Auf dem Kunstrasen in Adligenswil führten die Luzernerinnen zwar die spielerisch feinere Klinge, konnten aber in der Defensive die Wucht und Schnelligkeit der Offensivleute des Gastgebers nicht stoppen. Die verletzungsbedingte Auswechslung von Abwehrchefin Corinne Troxler war dafür sicher nicht förderlich. Die Löwinnen wussten durch eine saubere Spieleröffnung und der Ballsicherheit von Mittelfeldspielerin Jamie Kenel zu gefallen. In der Offensivzone blieb man jedoch harmlos und schaffte es nicht die Angriffe bis vors Tor der Gastgeber zu tragen. Es fehlte an Kreativität und richtigen Laufwegen in Zone 3. Bei Balleroberungen schaffte man es nicht den ersten Pass sauber zu spielen und so verpufften die guten Ansätze ohne zählbaren Erfolg. Der zweite Durchgang brachte ein ähnliches Bild. Meggen hatte Mühe die Luzernerinnen unter Druck zu setzen, schafften es aber ihrerseits vermehrt Torchancen zu kreieren. Am Schluss stand das Endergebnis von 0-6 aus Sicht der Luzernerinnen. Das Resultat fiel sicher etwas zu hoch aus.

Am kommenden Samstag kommt mit dem Team Seetal der nächste schwere Brocken auf die Allmend. Man wird sich dort in punkto Defensivarbeit steigern müssen, um ein positiveres Resultat zu erzielen.

SV Meggen/Adligenswil – FCL Spitzenfussball Frauen U17 6:0 (2:0)
FCL U17: Zimmermann; Furrer (Rohrer), Mühlemann, Troxler (van den Heuvel), Sager; Kenel; Rüttimann, Buchle, Studer, Ulrich (Stevanovic); Rodriguez

Text: Sandro Waser
Fotos: Iwan Rüttimann