U19: Es hat nicht sollen sein – YB :FCL 3:1

Mit der Finalqualifikation wurde das Saisonziel erreicht und nun träumten die jungen Löwinnen von mehr. Mit dem Berner Nachwuchs Team standen ihnen die Titelverteidigerinnen und Titelträgerinnen der letzten Jahre gegenüber. Beide Teams starteten mit viel Tempo in die Partie, abtasten war kein Thema. Mit dem ersten Abschluss konnte YB schon nach 2 Minuten in Führung gehen. Die Löwinnen schüttelten sich kurz und suchten sofort selber wieder den Abschluss. Die Berner Offensive kam immer wieder gefährlich zwischen die Luzerner Linien. Mit schnellem, direktem Passspiel kamen sie immer wieder gefährlich nahe an oder in den Luzerner Strafraum. Nach einer Viertelstunde konnten sie mit ihrem 2. Abschluss die Führung auf 2:0 ausbauen.

Die Luzernerinnen zeigten eine tolle Moral und versuchten mit allem dagegen zu halten. Nach einer halben Stunde hätte Captain Schnider beinahe auf 2:1 verkürzt, aber ihr Abschluss prallte von der Lattenunterkante vor die Torlinie. Es kam noch bitterer aus Luzerner Sicht. Den Gegenangriff nutzte YB eiskalt aus zum 3:0. Was für eine Chancenauswertung von YB. Die Luzernerinnen betrieben viel Aufwand und wurden schlecht belohnt. Kurz vor der Pause verkürzte dann Vivien Baumann zum 3:1 Pausenresultat. Die Löwinnen stellten etwas um und waren gewillt das Spiel noch zu drehen. YB konnte sich etwas zurückziehen und überliess das Spielgeschehen den Luzernerinnen. Mit gefährlichen Kontern tauchten sie aber immer wieder vor der Luzerner Torfrau auf. Sie hielt ihr Team aber mit tollen Paraden im Spiel. Nach einer Stunde hatte Svenja Fölmli die Chance auf 3:2 zu verkürzen. Doch der Ball verfehlte das Berner Tor knapp.

Eine Viertelstunde vor Schluss erspielte sich Luzern eine gefährliche Doppelchance. Zuerst wehrte die YB-Torfrau den Schuss ab und den 2. Abschluss köpfte eine YB-Verteidigerin auf der Linie weg. Gegen Ende des Spiels schwanden die Kräfte der Löwinnen. Sie hatten extrem viel Laufbereitschaft, Wille und Herzblut in dieses Finale gesteckt aber es wurde nicht belohnt. Die frühe 2:0 Führung spielte den Bernerinnen von Anfang an in die Karten. Wer aber die ganze Saison kein einziges Spiel verliert hat es auch verdient, den Pokal in die Höhe zu stemmen.

Herzlichen Glückwunsch an das Team von Rolf Kirchhofer.

Text: Luzia Odermatt

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Fotos: Robert Schürch