U19: FCO St.Gallen/Staad – FC Luzern 2:4 (2:4)

An diesem Wochenende ging es für die Luzernerinnen in die Ostschweiz. Das Nachwuchsteam des FCO St. Gallen/Staad war der Gastgeber. Sie schenkten den jungen Löwinnen nichts und gingen in jeden Zweikampf. Kaum war die Partie angepfiffen, fiel auch schon die frühe Führung für das Heimteam. Nach einem Einwurf schlief die komplette Hintermannschaft der Luzernerinnen. Die schnelle Ostschweizer Stürmerin liess sich nicht zweimal bitten und nahm dieses Geschenk an. Was für ein schlechter Start in die Partie, es waren nicht einmal 2 Minuten gespielt.

Dieser Rückstand hielt zum Glück nicht lange an. Mit einem perfekten Freistoss von Joëlle Meister auf Adriana Berbatovci glich diese per Kopf zum 1:1 aus. Die Ostschweizerinnen standen hoch und setzten die Luzerner Abwehrkette früh unter Druck. Nach einer Viertelstunde belohnte sich das Heimteam mit dem erneuten Führungstreffer. Es ging im Fünf-Minuten-Takt weiter. Auf der anderen Seite glich Tanja Hengartner nach einem Joëlle Meister Eckball wieder aus.

Die Luzernerinnen stellten sich langsam auf das Spiel des Heimteams besser ein und standen defensiv besser. Nach einer halben Stunde konnten die Gäste aus Luzern zum ersten Mal in Führung gehen. Nach einem herrlichen Schnittstellenpass von der wieder genesenen Deby Vogl erzielte Joëlle Meister die erstmalige Führung für die jungen Löwinnen.

Es kam noch besser aus Luzerner Sicht. Noch vor der Pause wurde aus einem harmlosen Einwurf ein schneller Angriff auf das Tor der Ostschweizerinnen. Captain Deby Vogl zog alleine auf die Ostschweizer Torfrau los und erhöhte auf 2:4.

Nach der Pause erwischte das Heimteam wieder den besseren Start in die Partie. Jedoch ohne Torerfolg. Luzern kämpfte um jeden Meter und wollte diesen Sieg um jeden Preis. Es war eine ruppige Partie mit vielen hart geführten Zweikämpfen. Defensiv standen die Löwinnen viel besser als noch in der ersten Halbzeit. Offensiv waren sie aber nicht mehr so entschlossen im Abschluss und haben einige gute Chancen nicht genützt.

So blieb es beim hart erkämpften, verdienten 2:4 Auswärtssieg. Weiter geht es am nächsten Sonntag in Aarau.

Text: Luzia Odermatt